Anthropic’s Claude vs. OpenAI’s ChatGPT: Ein neuer Wettbewerber im Kampf der KI-Giganten

Anthropic ist ein aufstrebendes Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, das sich auf die Entwicklung und Verbesserung von KI-Technologien spezialisiert hat. Es wurde von einigen der ehemaligen Top-Forscher von OpenAI, einschließlich Dario Amodei, gegründet und hat sich seitdem zu einem der führenden Innovatoren in der KI-Branche entwickelt. Die Mission des Unternehmens konzentriert sich auf die Schaffung von KI-Systemen, die menschliche Werte und ethische Prinzipien berücksichtigen, ein Ansatz, der als „Constitutional AI“ bezeichnet wird. Diese Philosophie zielt darauf ab, KI-Technologien zu entwickeln, die nicht nur leistungsstark, sondern auch sicher und im Einklang mit den Interessen und Bedürfnissen der Menschen sind.

Anthropic hat beachtliche Investitionen von namhaften Investoren erhalten, was seine Position als bedeutender Akteur in der KI-Welt unterstreicht. Mit dem Launch von Claude, seinem Flaggschiff-Sprachmodell, hat Anthropic gezeigt, dass es nicht nur mit etablierten Größen wie OpenAI konkurrieren kann, sondern auch bedeutende Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz bietet. Claude hebt sich durch seine fortschrittlichen Fähigkeiten in der Textgenerierung, Code-Erstellung und als intelligentem automatisierten Assistenten hervor und reflektiert die Ambitionen von Anthropic, KI-Technologien zu schaffen, die sowohl leistungsstark als auch verantwortungsvoll sind.

Funktionen von Claude

Claude von Anthropic ist in einigen Aspekten eine Konkurrenz zu ChatGPT, jedoch unterscheiden sich die beiden Sprachmodelle in ihren Stärken und Verfügbarkeiten. Hier sind einige vergleichende Aspekte:

  1. Funktionalitäten und Daten: Claude 2, das neueste Modell von Anthropic, verfügt über fortschrittlichere Funktionen und Daten im Vergleich zu seinem Vorgängermodell. Es erlaubt mehr Eingaben und verfügt über aktuellere Daten als ChatGPT-3. Für Aufgaben, die ein tiefes Verständnis des technischen Kontexts erfordern und bei denen optimierter Code generiert werden muss, wird Claude empfohlen. Für alle anderen Aufgaben, insbesondere solche, die mit dem fortgeschrittenen GPT-4-Modell von ChatGPT bearbeitet werden können, ist ChatGPT jedoch die bevorzugte Wahl​​.
  2. Kontextfenster und Codegenerierung: Claude 2 hat ein viel größeres Kontextfenster im Vergleich zu seinem Vorgänger Claude 1.3 und auch zu ChatGPT. Benutzer von Claude 2 können beeindruckende 100.000 Token pro Eingabeaufforderung eingeben. Dies macht Claude zu einer besseren Wahl für diejenigen, die mithilfe eines KI-Chatbots Code erstellen oder verfeinern möchten​​.
  3. Zugänglichkeit und Preisgestaltung: Claude 2 ist nur in Großbritannien und den USA verfügbar, während ChatGPT weltweit genutzt werden kann. Claude Pro, das Abonnement-Modell von Anthropic, ist vergleichbar mit ChatGPT+ von OpenAI und kostet 20 US-Dollar pro Monat. Die kostenlose Version von Claude AI bietet Nutzern Zugang zu Anthropics neuestem und leistungsfähigstem Modell, Claude 2, im Gegensatz zu OpenAI, das GPT-4 hinter seinem ChatGPT+-Abonnement hält​​.
  4. Trainingsmethode: Claude wurde von Anthropic als großes Sprachmodell (LLM) entwickelt, das Text generieren, Code schreiben und als intelligenter automatisierter Assistent fungieren kann, ähnlich wie ChatGPT. Anthropic trainierte Claude mit einer „Constitutional AI“-Technik, die darauf abzielt, KI-Systeme von Anfang an im Einklang mit menschlichen Werten und Zielen zu produzieren​​.
  5. Leistung in standardisierten Tests: Laut Anthropic erreichte Claude 2 eine Punktzahl von 76,5 % im Multiple-Choice-Teil der Bar-Prüfung (zum Vergleich erreichte GPT-3.5 50,3 %) und erzielte eine höhere Punktzahl als 90 % der Bewerber für Graduiertenprogramme im GRE-Leseverständnistest​​.

Fazit

Zusammenfassend bietet Claude von Anthropic einzigartige Stärken, insbesondere in der Codegenerierung und mit seinem großen Kontextfenster, während ChatGPT mit seinem globalen Zugang und der Vielseitigkeit des GPT-4-Modells punktet. Die Wahl zwischen den beiden hängt stark von den spezifischen Anforderungen und dem geografischen Standort des Nutzers ab.