Im Westen nur ein bisschen was Neues: Die ersten Tester der Apple Vision Pro vergeben Lob und Tadel

Bald geht die neue Apple Vision pro an den Start und es gibt erste Erfahrungsberichte von Testern. Wir haben Euch die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

The Verge

Der Artikel beschreibt das Erlebnis des Autors beim Ausprobieren des Apple Vision Pro, einem neuen VR-Headset, das 3.499 US-Dollar kostet. Der Einrichtungsprozess, einschließlich eines Gesichtsscans und der Kalibrierung der Augenverfolgung, ist unkompliziert und ähnelt anderen Apple-Produkten. Das Design des Headsets wird mit anderen VR-Headsets verglichen, wobei es jedoch ein eher Apple-typisches Aussehen hat. Die Benutzeroberfläche, die mit einer digitalen Krone und einem Seitenschalter für räumliche Fotos und Videos gesteuert wird, ist für Apple-Nutzer intuitiv.

Der Artikel hebt die hochwertigen visuellen Eigenschaften des Headsets hervor, mit zwei 4K-Bildschirmen, die ein lebensechtes Erlebnis bieten. Die virtuelle Umgebung wird mit der von Metas Quest verglichen, allerdings mit einem leistungsfähigeren Prozessor und ohne Verzögerungen. Das Headset ermöglicht das Betrachten von räumlichen Videos und Panoramafotos, wobei angemerkt wird, dass bestimmte Kamerabewegungen zu Bewegungskrankheit führen können.

Apple betont, dass das Vision Pro nicht dazu gedacht ist, den Benutzer von der Außenwelt zu isolieren. Das Frontdisplay des Headsets zeigt die Augen des Benutzers und gibt deren Fokus an, um eine Verbindung zur Außenwelt aufrechtzuerhalten. Der Autor merkt jedoch die Seltsamkeit an, nicht zu wissen, was auf diesem Display angezeigt wird, während man das Headset trägt.

Der Artikel endet damit, dass der Autor über das immersive Erlebnis nachdenkt, aber auch das physische Gewicht des Headsets und das Einsetzen leichter Kopfschmerzen nach längerem Gebrauch anerkennt. Trotz dieser Nachteile bleibt der Autor fasziniert von den potenziellen realen Anwendungen und Auswirkungen des Apple Vision Pro.

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Engadget

Die Autoren Cherlynn Low und Dana Wollman berichten über ihre erneute Erfahrung mit dem Apple Vision Pro Headset vor dessen offiziellem Start, wobei sie diesmal neue Funktionen testen konnten. Zu den neuen Features gehören das „Apple Immersive Video“, spezielle Umgebungen in der Disney+ App und eine schwebende Tastatur. Beim Tragen des Headsets gab es anfangs Komfortprobleme, die durch Anpassungen der Gurte und Dichtungen gelöst wurden.

Besonders beeindruckend fanden sie das immersive Erlebnis mit Apple Immersive Video, wo sie sich in Szenen wie einem Wohnzimmerkonzert von Alicia Keys oder Familienheimvideos fühlten. Die Disney+ App bot einzigartige Hintergründe aus bekannten Filmen, was das Streaming-Erlebnis besonders machte. Die schwebende Tastatur funktionierte, war jedoch für längeres Tippen nicht ideal.

Eine weitere Funktion, „Encounter Dinosaurs“, ermöglichte den Autoren, virtuelle Dinosaurier und Schmetterlinge zu erleben, was zu einigen unerwartet intensiven Reaktionen führte. Trotz einiger Herausforderungen bei der Bedienung und dem hohen Preis lobten die Autoren das Gerät für sein beeindruckendes und freudiges Erlebnis. Sie betonten auch, dass das Vision Pro am besten für Film- und Videoanwendungen geeignet ist und weniger für alltägliche Aufgaben wie das Surfen im Internet oder E-Mails.

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Wired Magazine

Der Artikel beschreibt die Erfahrungen des Autors mit dem Apple Vision Pro Headset. Trotz anfänglicher Bedenken bezüglich des Komforts fand der Autor das Headset mit dem Solo Knit Band angenehm zu tragen, nachdem er es angepasst hatte. Ein kleines Problem war das Eindringen von Licht durch den Nasensteg bei bestimmten Inhalten in dunkler Umgebung, was jedoch schnell in Vergessenheit geriet.

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist der Akkupack, der an der Seite des Headsets befestigt ist und nur für etwa zwei Stunden hält. Er kann an eine Steckdose angeschlossen werden, was jedoch die Bewegungsfreiheit einschränkt. Die Steuerung des Vision Pro erfolgt durch eine Kombination aus Augen- und Fingerbewegungen, was beeindruckend, aber auch datenschutzrechtlich bedenklich ist. Die Möglichkeit, virtuelle Umgebungen zu schaffen und durch diese zu navigieren, wird hervorgehoben, ebenso wie die Verwendung der JigSpace-App und anderer interaktiver Erfahrungen.

Der Autor erwähnt auch die Möglichkeit, räumliche Videos und Fotos aufzunehmen, bemängelt jedoch deren Körnigkeit und die Seltsamkeit des Tragens des Headsets bei alltäglichen Familienaktivitäten. Ein weiteres Merkmal ist das EyeSight-System, das Außenstehenden erlaubt, die Augenbewegungen und Blinzeln des Trägers zu sehen, was der Autor ebenfalls als ungewöhnlich empfindet.

Obwohl die Technologie beeindruckend ist, sieht der Autor das Headset als eine Kombination aus Hardware und Software an, die für den Einsatz in öffentlichen oder häuslichen Umgebungen wenig praktisch ist. Er äußert die Hoffnung, dass die Technologie sich weiterentwickelt und eines Tages in Form von normal aussehenden Brillen vorliegt.

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